Deutsche Arbeitnehmer wissen mit dem Begriff Industrie 4.0 wenig bis gar nichts anzufangen. Das hat eine Repräsentativbefragung des Jobportals Indeed ergeben: Nur 27 Prozent kennen den Begriff „Industrie 4.0“ und nur jeder Zehnte glaubt, dass der eigene Job durch die Industrie 4.0 gefährdet ist. Zwar mehren sich die Stimmen, dass „da irgendwas im Gange“ ist, aber 57 % der Befragten gehen mal gerade von leichten Änderungen aus. Dabei geht es grundsätzlich gar nicht nur um die klassische „Industrie“, sondern auch um Büroarbeit. Künstliche Intelligenz wird hier viele Job absehbar übernehmen – die niederländische ING-Bank zum Beispiel wird eine Milliarde Euro in IT investieren, 5800 Jobs werden geschätzt damit ersetzt. Für Deutschland rechnet man mit fünf Millionen Jobs, die durch künstliche Intelligenz automatisiert werden, so eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim. Gerade für den Bereich HR eine riesige Herausfordung! Logischerweise werden durch Industrie 4.0 auch neue Berufe entstehen, damit aber auch gleich ein nächstes Problem: Verknüpfen wir den Bedarf an Spezialisten für z.B. künstliche Intelligenz oder Robotik (der schon heute schwer abzudecken ist) mit der soziodemografischen Entwicklung und dem „War for Talents“, wird’s düster im digitalen Deutschland. Und: Bis 2020 will die deutsche Industrie jährlich 40 Milliarden Euro in Industrie 4.0-Anwendungen investieren. Grund dafür ist, dass Effizienz gesteigert und Kosten eingespart werden sollen. Aber auch qualitative Vorteile, höhere Flexibilität und Kundenorientierungen sind Motivation dieses Investments. Beispiel: Hersteller von Druckluft- und Vakuumtechnik sollen in Zukunft Störungen und mögliche Ausfälle von Maschinenteilen per 24/7-Zustandsüberwachung und Datenauswertung rechtzeitig erkennen und vermeiden können. Wartungsintervalle werden dann nicht mehr in Zeiteinheiten festgelegt, sondern individuell nach Verschleiß und akutem Bedarf. Teilebeschaffung und Arbeitseinsätze sind besser kalkulierbar. Anderes Beispiel: Zu bearbeitende Teile haben eine Art „Selbstbewußtsein“. Sie tragen alle Infos über sich selbst in sich und geben der Anlage den direkten Hinweis, wie sie zu bearbeiten sind. Was bedeutet das für jeden Einzelnen? Für Menschen? Für die lieben Kollegen und einen selbst? Lernen, weiterlernen, nie aufhören zu lernen. Dann hat man hohe Chancen, am Wandel teilzuhaben. Mehr zu diesem Thema – von Industrie 4.0 bis Automatisierung – erfahren Sie in einer Keynote, einem Vortrag, einer Rede von Top Referent Gerriet Danz, die für Ihre Mannschaft Inspiration, Motivation und Auseinandersetzung schafft – und Auseinandersetzung mit den Herausforderungen der Zukunft. Referenzen gefällig? Die gibt es hier: Referenzen. Und weitere Infos erhalten Sie hier: Booking.